Archiv für Weißenburg

Kundgebung: Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten!

Posted in AKTUELLES, TERMINE with tags , , on März 7, 2014 by solidweissenburg

Im Vorfeld des dritten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima veranstaltet das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Kundgebung am Montag, den 10. März um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Weißenburg: „Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten! Gegen einen Weiterbetrieb des gefährlichsten Atomkraftwerks Deutschlands: Gundremmingen

Wir laden ein, ein Zeichen zu setzen, für eine dezentrale, nicht-fossile und nicht-atomare Stromproduktion. Menschen  und Umwelt müssen vor Atommüll und Strahlung geschützt werden. Wir müssen dafür sorgen, in unserem Einflussbereich unnötige CO2-Emissionen zu vermeiden und Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten aus fragwürdigen Quellen und großen Konzernen zu machen. Am Vorabend des Jahrestages des SuperGAUs von Fukushima tritt das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen dafür ein, dass der regionale Ausbau der Erneuerbaren Energien fortgesetzt werden kann und die planmäßige Abschaltung der vier bayrischen Atomkraftwerke Grafenrheinfeld, Gundremmingen B+C und Isar 2 erfolgt.

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Kommunalwahl – wie geht das eigentlich?

Posted in Kommunalwahl 2014, Uncategorized with tags , on Februar 24, 2014 by solidweissenburg

waehlen-gehenEgal, ob es nun das erste Mal sein wird, dass Du Dich an Stadtratswahlen beteiligen darfst, aber auch wenn Du schon mal mitgemacht hast, Dich aber nicht mehr genau erinnern kannst, möchten wir Dir noch mal kurz das Wahlsystem – das bei Kommunalwahlen wirklich nicht einfach ist – erklären:
Du wirst im Zusammenhang mit den Wahlen vermutlich oftmals die Wörter „Kumulieren“, „Panaschieren“, „Liste wählen“ und „Streichen“ hören. Aber eins nach dem anderen. Zuallererst gilt: Weißenburgs Stadtrat besteht aus 24 Personen, daher hast Du 24 Stimmen zu vergeben. Diese Stimmen kannst du einfach pauschal einer Partei (oder einem Zusammenschluss aus verschiedenen Organisationen → Liste DIE LINKE/ Piraten) geben, indem Du oben am Wahlzettel neben dem Namen der Partei/Liste, welche Du wählen möchtest, ein Kreuz setzt. Deine 24 Stimmen werden nun gleichermaßen auf alle 24 Kandidaten und Kandidatinnen der Liste verteilt. Das bedeutet: Jede der kandidierenden Personen bekommt eine Deiner Stimmen. Wenn Du dieses Verfahren nutzt, wählst Du die Liste.

Beim Liste Wählen kannst du jedoch auch Personen, welche du kennst, aber nicht unbedingt magst, streichen. Streichen bedeutet, dass du den Namen der Person „ordentlich“ durchstreichst. Dies hat zur Folge, dass diese Person keine Stimme von dir bekommt, sondern ausgelassen wird und erst die nächste „nichtgestrichene Person“ wieder eine Stimme bekommt. Hierbei keine Angst, wenn du eine Person streichst, verfällt nicht eine deiner 24 Stimmen, sondern die oberste Person auf der Liste bekommt dafür eine zweite Stimme.

Wenn du dir nun denkst: „Wieso bekommt der denn jetzt mehr Stimmen, obwohl ich das nicht will?“ denkst du richtig. Deswegen gibt es im Kommunalwahlrecht auch die Möglichkeit zu Häufen. Häufen, oder „kumulieren“ wie der Fachbegriff ist, ermöglicht es dir einer Person bis zu drei Stimmen zu geben. Du kannst vor den Namen der Person einfach eine „1“, eine „2“ oder eine „3“ schreiben, somit bekommt die Person die von dir erwünschte Stimmenzahl.
(Kumulieren kommt vom lateinischen Wort cumulus und bedeutet „Haufen“)

Du kannst aber auch deinen 24 Lieblingskandidaten bzw. Lieblingskandidatinnen jeweils eine Stimme (dies passiert durch ein Kreuz vor dem jeweiligen Namen) geben. Hierbei ist es egal, ob alle von einer Partei/ einer Liste sind oder du dir 24 Personen aus unterschiedlichen Parteien aussuchst. Dieses Vorgehen heißt Panaschieren.
(Panaschieren kommt vom französischem Wort panacher und bedeutet so viel wie mischen. Du kannst also quasi deine Stimmen wild auf dem Stimmzettel verteilen.)

Quelle: http://www.stefan-gerbig.de/

Wahlplakate zerstört

Posted in Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , on Februar 9, 2014 by solidweissenburg

In einer Pressemitteilung beklagt die Weißenburger Linksjugend die Zerstörung ihrer Wahlplakate. Während benachbarte Plakate anderer in Ruhe gelassen würden, zerstörten die TäterInnen offensichtlich gezielt die Plakate der linken Jugendorganisation. „Für uns sieht es nach gezielten Aktionen aus“ so Victor Rother, Sprecher der Gruppe. Die Linksjugend kündigt an, Anzeige erstatten zu wollen.

zerstörte Wahlplakate

Solid nominierte Spitzenkandidaten

Posted in Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , , on Januar 7, 2014 by solidweissenburg

RotherWeißenburg – auf ihrer letzten Sitzung nominierte die örtliche Linksjugend ihren Spitzenkandidaten für die im März anstehende Kommunalwahl. Einstimmig wurde Victor Rother, der langjährige Sprecher der Gruppe, gewählt. Die linken Jugendlichen wünschen sich für ihren Kandidaten einen Platz unter den ersten fünf, auf der am 11. Januar in Weißenburg aufzustellenden Liste von LINKEN und PIRATEN. „Nachdem der Jungen Union ihr einziges Wahlkampfthema abhanden gekommen ist, ziehen wir wohl als einzige Jugendorganisation mit einem konkreten Programm in den Kommunalwahlkampf“, so Victor Rother nach seiner Nominierung. In ihrem Jugendwahlprogramm „Your City Your Future!“ fordert die parteinahe Jugendorganisation der LINKEN eine fahrradfreundlichere Stadt, kostenfreies WLAN für die Weißenburger Altstadt, freigegebene Graffiti-Flächen im Stadtgebiet sowie eine Aufhebung des Weißenburger Alkoholverbots im öffentlichen Raum. Das Wahlprogramm ist online unter your-city-your-future.de einsehbar.

Your City Your Future!

Posted in Kommunalwahl 2014 with tags on Januar 3, 2014 by solidweissenburg

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Die Mittelschule hat Vorrang

Posted in AKTUELLES, PRESSE with tags , , on Dezember 14, 2013 by solidweissenburg

musterabauDas bayerische Schulsystem sei schon renovierungsbedürftig genug, da brauche es nicht auch noch ein marodes Schulgebäude, schreibt die örtliche Linksjugend in ihrer Pressemitteilung und schaltet sich damit in Diskussion um einen möglichen Baustopp an der neuen Mittelschule ein. „Investition in Bildung muss Vorrang haben. Alles andere verträgt sich nicht mit dem selbst gewählten Anspruch eine familienfreundliche
Stadt zu sein und sich als Teil der angeblichen „Bildungsregion Altmühlfranken“ zu rühmen.“ so Victor Rother, Sprecher der Weißenburger Linksjugend.

Kritik übt der parteinahe Jugendverband der LINKEN auch an Stadtrat Heinz Gruber, dieser plädiert weiterhin für einen Bau in zwei Abschnitten und gegen die Aufnahme neuer Schulden. „Für uns ist sein politische Handeln absolut nicht nachvollziehbar.“ so Rother weiter. Linke Politik zu machen, bedeute, die sozialen Interessen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Auf dem Drahtesel in den Stadtrat

Posted in Kommunalwahl 2014 with tags , , on November 28, 2013 by solidweissenburg

Solids mit dem Rad unterwegsFahrradfahren ist nicht nur gesund und hält fit, es ist auch eine umweltfreundliche, praktische und freudvolle Art der Fortbewegung. „In vielen Städten und Kommunen wird allerdings immer noch sehr wenig auf die Bedürfnisse der Radfahrerinnen und Radfahrer Rücksicht genommen.“ so die Weißenburger Linksjugend in ihrer Pressemitteilung.

Es mangelt an Fahrradwegen und Stellplätzen und auf einigen Straßen im Stadtgebiet ist das Radfahren fast halsbrecherisch. Nicht nur Fahrradtouristinnen und -touristen fühlen sich unwohl, wenn sie beispielsweise an der Nürnberger Straße entlang zu den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt unterwegs sind. Die Situation in Weißenburg ist – mit einem Wort umschrieben – verbesserungswürdig. Die anderen beiden größeren Städte im Landkreis, Treuchtlingen und Gunzenhausen, sind Weißenburg zumindest mit der Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen“ voraus.

Auf diese Problematik hinzuweisen und sie in den anstehenden Wahlkampf einzubeziehen, hat sich die sozialistische Jugend in Weißenburg vorgenommen. Heiß diskutiert wurde das auf der letzten Sitzung der Linksjugend, die mit eigenen Jugendkandidatinnen und Kandidaten auf der Stadtratsliste der Linken antreten wird. „Mobilität, und wie damit umgegangen wird, wird in Zukunft auch in Kleinstädten wie Weißenburg eine immer zentralere Rolle spielen,“ so Victor Rother, Sprecher der sozialistischen Jugend „da ist es wichtig, frühzeitig ein solides Konzept zu erarbeiten. Oft leiden vor allem Kinder und alte Menschen am meisten unter dem Fehlen eines solchen, wie auch jüngst die Debatte über eine zusätzliche Ampel in der Augsburger Straße gezeigt hat.“

Als linker Jugendverband ist den Jungkandidatinnen und -kandidaten vor allem auch der ökologische Aspekt wichtig: „Wir wollen in einer Stadt leben, die auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit setzt. Wenn wir durch die Thematisierung und der Forderung nach einem Radwegkonzept dazu beitragen können unsere Stadt ein bisschen grüner zu machen, freut uns das.“ Ihre „grüne Seele“ stellte die sozialistische Jugend bereits durch die Initiation der Montagsmahnwachen nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 unter Beweis. „Natürlich wird das nicht unser einziges Thema sein, da kommt noch mehr.“ erklärt Moritz Stefani, der, gerade 18 Jahre alt geworden, zum ersten Mal sowohl von seinem aktiven als auch von seinem passiven Wahlrecht Gebrauch machen wird und somit wohl der jüngste Kandidat bei den Kommunalwahlen sein dürfte.

Ein anderes Bayern ist nötig!

Posted in NACHBERICHTE with tags , on August 22, 2013 by solidweissenburg

Mit einem Infostand und alkoholfreien Cocktails machte [’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg am vergangenen Dienstag auf sich aufmerksam. Die Aktion auf dem Weißenburger Marktplatz fand im Rahmen des Jugendwahlkampfes der bayerischen Linksjugend statt. Diese ist aktuell mit einem Infobus, vollgeladen mit Material gegen ein autoritäres und konservatives Bayern, quer durchs Land unterwegs. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist machbar – ein anderes Bayern ist nötig!“ konnten Interessierte sich zu den Themengebieten Innere Sicherheit, Mitbestimmung, Drogenpolitik, Laizismus und Ökonomie informieren, mit den GenossInnen von Solid ins Gespräch kommen und dabei einen kühlen Cocktail genießen.

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Ein Desaster für die NPD

Posted in AKTUELLES, ANTIFA, NACHBERICHTE with tags , , , on Juli 18, 2013 by solidweissenburg
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Der Straßenname war an diesem Tag Programm für die NPD

Die geplante Kundgebung der rassistischen NPD wurde in Weißenburg zum Desaster. Mehr als 400 GegendemonstrantInnen und zwei Blockaden, als ein Akt des zivilen Widerstands, machten es der NPD unmöglich ihre Kundgebung wie geplant auf dem Marktplatz abzuhalten.

Bereits am Mittag versuchten die Neonazis im Rahmen ihrer „Bayerntour“ eine erste Kundgebung in Rothenburg abzuhalten. Dort wurde sie von 300 AntifaschistInnen lautstark empfangen und durch eine Blockade gezwungen einen alternativen Kundgebungsort anzusteuern. Angeschlagen von den Protesten in Rothenburg machte sich der Tross, bestehend aus dem NPD-LKW mit Nazi-Propaganda-Schriftzügen und einem Sprinter als Begleitfahrzeug, auf den Weg nach Weißenburg. Von der Abfahrt aus Rothenburg wurden auch die Weißenburger NazigegnerInnen informiert und konnten so die Zeit nutzen, um weitere GegendemonstrantInnen zu mobilisieren.

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Die Zufahrt zum Marktplatz wurde von AntifaschistInnen blockiert

„Die Stadtmauer hat wieder einmal ihren Dienst getan“

Kurz vor 14.00 Uhr traf die NPD schließlich in Weißenburg ein und versuchte über das Spitaltor, ein Teil der historischen Stadmauer, auf den Marktplatz zu gelangen. AntifaschistInnen kamen daraufhin aus benachbarten Seitengassen und machten die Straße hinter dem Spitaltor durch eine Blockade dicht. Augenzeugenberichen zufolge verließen daraufhin einige Parteinazis der NPD ihre Fahrzeuge und schlugen mit Regenschirmen auf Blockierende ein, bis Polizeikräfte schließlich den Angriff der Neonazis beendeten. Weitere Menschen, die sich bei der nahegelegenen Gegenkundgebung versammelt hatten, schlossen sich der Blockade an. Viele beteiligten sich auch an der Sitzblockade. Der NPD-LKW hatte neben der Blockade ein weiteres Problem, er passte nicht durch das Spitaltor der Spitalkirche – „Die Stadtmauer hat wieder einmal ihren Dienst getan“ – auch ein Zurücksetzen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. GegendemonstrantInnen hatten hinter dem LKW einen weiteren Blockadepunkt eröffnet. Von zwei Seiten und sogar von oben – die Glocken der Spitalkirche läuteten – wurden die FaschistInnen nun mit ohrenbetäubenden Protest eingedeckt. Um 14:40 Uhr begriffen schließlich auch die NPD-Funktionäre und ihr Anhang, dass es für sie kein Weiterkommen mehr gab und auch der Rückweg auf unbestimmte Zeit versperrt bleiben würde.

Es ist ein irres Gefühl hier zu stehen und Eure Energie zu spüren“

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Karl Richter und Sigrid Schüßler

So beschlossen die Nazis ihre Kundgebung gleich vor Ort und damit nicht einmal hundert Meter neben den lautstarken Protesten durchzuführen. An das aufgebaute Rednerpult trat schließlich Karl Richter, Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der NPD-Landtagsfraktion im Sächsischen Landtag. Er ist außerdem für die Bürgerinitiative Ausländerstopp München (BIA) tätig und sitzt für diese NPD-Tarnliste auch im Stadtrat von München. Sein Redebeitrag ging aufgrund der Parolen und Pfiffe restlos unter. Als nächste wollte sich dieNPD-„Spitzenkandidatin“ Sigrid Schüßler ausbuhen und auspfeifen lassen. Sie ist Bundesvorsitzende der neonazistischen Organisation „Ring Nationaler Frauen“ und familienpolitische Sprecherin der Bayern-NPD. Redakteure des Weißenburger Tagblatts konnten zwei Äußerungen der Nazi-Funktionärin mitschreiben, die wir wiedergeben möchten: „Es ist ein irres Gefühl hier zu stehen und Eure Energie zu spüren“ – uns würde vielmehr nicht wundern, wenn sie auch die nächsten Tage noch ihr Trommelfell spüren sollte. Die in ihre Richtung ausgestreckten Mittelfinger kommentierte sie mit folgenden Worten: „Wisst ihr überhaupt, was das heißt? Das heißt Fick’ Dich! Ich ficke aber lieber mit Nazis!“ (Quelle: Artikel des WT)

„Lasst sie ruhig kommen! Wir sind vorbereitet!“

Nach den beiden blamablen Vorstellungen beendete die NPD ihre pseudo Kundgebung und rangierte den NPD-LKW rückwärts aus seiner verfahrenen Lage. Dabei wurde er noch zusätzlich durch die Blockade hinter ihm behindert, die in der Zeit von der Polizei gekesselt wurde. Mitarbeiter des Stadtbauamtes wurden herangezogen um im Weg stehende Bänke vorübergehend abzumontieren. Nach Abfahrt der Nazis in Richtung Lauf an der Pegnitz, dort sollte die letzte NPD-Kundgebung des Tages stattfinden, wurden die dortigen NazigegnerInnen informiert, um damit auch ihnen die Möglichkeit zu geben, letzte Vorbereitung zu treffen. Kommentar beim Telefonat mit einem der Protest-Organisatoren aus Lauf: „Lasst sie ruhig kommen! Wir sind vorbereitet!“. Und er behielt recht – dort übertönten 500 Menschen die NPD u.a. mit einer Sambagruppe.

Schöner leben ohne Nazis – Weißenburg wehrte sich!

Weißenburg hat ein weiteres Mal eindrucksvoll bewiesen, dass es klare Kante zeigt, wenn es darum geht, Nazis in die Schranken zu weisen und sich gegen deren faschistische Propaganda zur Wehr zu setzen. Ziviler Ungehorsam, gegen eine Nazipartei wie die NPD, ist nicht nur in einer Stadt wie Dresden möglich – wo die Menschen regelmäßig von Nazis heimgesucht werden. Auch in der vermeintlichen kleinstädtischen Idylle von Weißenburg heißt es WiderSetzen wenn Nazis sich versammeln wollen.

Eine Aktion zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung

Posted in ANTIFA, TERMINE with tags , on Mai 7, 2013 by solidweissenburg

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In einer gemeinsamen Aktion werden am Freitag, den 10. Mai 2013, die Buchhandlungen Meyer und Stoll, das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen, die Luna Bühne und die Stadtbibliothek Weißenburg der Bücherverbrennung vor 80 Jahren erinnern. Dazu wird es ab 19 Uhr auf dem Weißenburger Marktplatz einen Vortrag von Dr. Andreas Palme (1. Vorsitzender des Volksbildungswerks Weißenburg) geben. Nach seinen Ausführungen kommt es zur eigentlichen Bücheraktion auf dem Marktplatz.

Auf dem gesamten Marktplatz wird es 20 Stationen geben mit jeweils einem Autorenpaten. An den Stationen stellen die Paten ihren Autor fünf Minuten lang vor und lesen danach 10 Minuten aus einem verbrannten Buch. Danach beginnt das ganze “Spiel” von vorne und die Besucher/innen können weiterziehen. Bei schlechtem Wetter hat uns die Stadt Weißenburg dankenswerterweise das Gotische Rathaus zur Verfügung gestellt.

Vorgestellt werden:
Erich Kästner, Oskar Maria Graf, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Mascha Kaleko, Heinrich Heine, Erich Maria Remarque, Ernst Ottwald, Irmgard Keun, Erich Mühsam, Alfred Kerr, Elke Lasker-Schüler, Bertha von Suttner, Hilde Domin, Jakob Wassermann, Jack London, Ernest Hemingway, Sinclair Lewis, B.Traven, Ernst Toller, Fritz Landshoff und der Querido Verlag

Die Lesestationen werden am Samstag und Sonntag wieder auf dem Marktplatz aufgestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen an diesen Tagen einen Leseplatz einzunehmen und aus einem der vielen verbrannten Werke zu lesen.

Quelle: Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen