Archiv für Frauenkampftag

Linksjugend fordert Straßenumbenennung zum 8.März

Posted in AKTUELLES, Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , on März 4, 2014 by solidweissenburg

frauen_kampftag_logoWeißenburg – In einer Pressemitteilung kritisiert die Jugendorganisation der LINKEN, anlässlich des internationalen Weltfrauentages am 8. März, das fehlen weiblicher Straßennamen im Stadtbild und spricht sich dafür aus, den Weg zur Weißenburger Bösmühle, nach der im Jahr 1590 als vermeintliche Hexe verurteilten und hingerichteten Margarethe Seybold zu benennen. Auch die im Bau befindliche neue Mittelschule sollte, nach Ansicht der Linksjugend, künftig den Namen einer Frau tragen.

In der Tat sind Straßennamen in Weißenburg und seinen Ortsteilen eine Männerdomäne. Laut Straßenverkehrsbehörde sind von 292 Straßen 40 nach Männern und nur eine Straße nach einer Frau benannt. Es ist die Weißenburger Schriftstellerin Else Model. Die restlichen tragen Orts- oder Sachbezeichnungen. Die Geschichte der Margarethe Seybold erzählte unlängst die Weißenburger Nachtwächterin Ute Jäger, zusammen mit der Weißenburger Bühne, in einer Erlebnis-Theaterführung mit dem Titel „Die Bösmüllerin“. Auch Ute Jäger forderte am Ende des Stückes stets die Straßenumbenennung.

Margarethe Seybold, die gemeinhin Bösmüllerin genannt wurde, geriet im 16. Jahrhundert in die Mühlen der Hexenverfolgung. Die Mutter von elf Kindern war als Hebamme tätig und lebte mit ihrem Mann, der den Beruf des Müllers ausübte, in der Weißenburger Bösmühle, Ortsteil Hagenbuch. Nach ihrer Verhaftung im Juli 1590 legte sie schließlich unter der peinlichen Befragung eines Scharfrichters aus Nördlingen ein Geständnis ab. Daraufhin wurde sie zum Tod durch Strangulieren und anschließendem Verbrennen wegen teuflischer Hexerei verurteilt. Das Urteil wurde am 14. Dezember 1590 in Weißenburg vollstreckt. Mehr zur Person im Weißenburger Wugwiki.

„Nachdem wir die letzten Jahre nicht umhin konnten, die lokalen Aktivitäten zum Weltfrauentag zu kritisieren, wollen wir in diesem Jahr den 8. März zum Anlass nehmen, für die zu Unrecht verurteilte Bösmüllerin einehrenvolles Gedenken zu fordern.“ so Victor Rother und Anna Ulrich von Solid Weißenburg. Zusammen mit der Partei DIE LINKE wolle man im nächsten Stadtrat das Thema auf die Tagesordnung setzen. Die beiden StadtratskandidatInnen der Liste LINKE/ Piraten regen zudem an, die neue Mittelschule nach einer Frau zu benennen. „Wir könnten uns vorstellen, dass die Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit den Lehrkräften, ein Schulprojekt starten indem eine passende Namensgeberin gefunden wird.“ heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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Zum Internationalen Frauentag

Posted in AKTUELLES with tags , on März 8, 2013 by solidweissenburg

Clara Zetkin

Clara Zetkin

Der Internationale Frauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Der Tag wird auch Weltfrauentag, Tag der Frau oder Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau genannt. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren.

Wieso der 8. März?

Am 8. März 1857 waren die Textilarbeiterinnen in New York in einen Streik getreten. Anderen Quellen zufolge wurde der Tag im Gedenken an 129 gestorbene Arbeiterinnen gewählt, die im Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen am 8. März 1908 zusammen mit anderen Arbeiterinnen der Textilfabrik Cotton in New York in den Streik getreten waren. Um eine Solidarisierung der Gewerkschaften und anderer Belegschaften zu verhindern, wurden diese Frauen vom Fabrikbesitzer und den Aufsehern in der Fabrik eingeschlossen. Aus ungeklärten Gründen brach in der Textilfabrik ein Brand aus und zerstörte sie gänzlich. Nur wenigen der eingesperrten Arbeiterinnen gelang die Flucht; 129 Arbeiterinnen starben in den Flammen. Die Wurzeln des 8. Märzes liegen also in der Tradition proletarischer Frauenkämpfe.

1909 streikten 20.000 Näherinnen im Stadtteil Manhatten in New York. Tausende wurden verhaftet, doch die Unternehmer mussten ihren Forderungen nach einem zwei Monate dauernden entschlossenen Streik nachgeben. So waren es dann nordamerikanische Sozialistinnen, die 1909 das erste Mal auf nationaler Ebene einen speziellen Frauenkampftag durchführten: Am letzten Februarsonntag sollten große Veranstaltungen zur Propagierung des Frauenwahlrechts und der sozialistischen Ideen organisiert werden.

In Europa beschloss 1910 die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen mit 100 Delegierten aus 17 Ländern auf Initiative von Clara Zetkin einstimmig die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages für die Interessen der Frauen und gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Konkrete Themen waren die Gleichberechtigung der Frauen, ihr Wahl- und Stimmrecht sowie der Kampf gegen den imperialistischen Krieg. Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Millionen von Frauen beteiligten sich.

Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentags unterstreichen: der 18. März war Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution von 1848, auch die Pariser Commune war im Monat März. 1921 wurde auf Beschluss der 2. kommunistischen Frauenkonferenz der 8. März festgelegt; damit sollte an den Textilarbeiterinnen-Streik am 8. März 1917 in St. Petersburg erinnert werden, der große Arbeiterinnendemonstrationen auslöste.

Tag der Rechte der Frau

In den folgenden Jahren wurde die Idee des Internationalen Frauentages auch in Holland, Frankreich, Schweden, Russland und in der Tschechoslowakei aufgegriffen. In den 1920er Jahren gewann der Internationale Frauentag als Kampftag immer mehr in vielen Ländern an Bedeutung: In China, Japan, England, Finnland, Estland, Litauen, Polen, Bulgarien, Rumänien, Türkei und Iran. Zu Beginn der 1930er Jahre wurden die Internationalen Frauentage angesichts der drohenden faschistischen Gefahr Sammelbecken gegen den Faschismus. Unter den faschistischen Diktaturen in Europa wurde der Internationale Frauentag verboten.

Nach dem 2. Weltkrieg fanden in der sowjetischen Besatzungszone bereits 1946 wieder Feiern zum Frauentag statt; in allen sozialistischen Ländern wurde die als errrungen betrachtete Befreiung der Frau gefeiert: mit offiziellen Feiern für die Frauen, um die sozialen Errungenschaften des Staates für die Frauen herauszustellen. In Westeuropa gab es nach dem 2. Weltkrieg für lange Zeit keine größeren Veranstaltungen mehr. Erst in den 1980er Jahren gewann der Tag wieder größere Bedeutung. Frauen nutzen ihn, um auf Ungleichbehandlungen hinzuweisen. Themen wie die Rechte von Ausländerinnen, die Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen und die bessere Sicherung der Frauenrechte im Rahmen der europäischen Annäherung wurden aufgegriffen. Die UNO hat den Tag ab 1975 zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden erklärt.

Mittlerweile orientieren sich die Forderungen in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Es geht um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt oder auch verstärkten Kampf gegen Diskriminierung. Während der Internationale Frauentag in seinen Anfängen eng mit der Sozialistischen ArbeiterInnenbewegung verknüpft war, löste sich dies über die Jahre von ideologischen und parteipolitischen Einflüssen und wurde zu einem Tag der Rechte der Frau. Heute ist der 8. März in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. In der Volksrepublik China ist der Nachmittag sogar für Frauen arbeitsfrei.

Der 8. März muss auch in Deutschland zu einem gesetzlichen Feiertag werden!

Weißenburg und der Weltfrauentag

Posted in AKTUELLES, PRESSE with tags , , , on Februar 13, 2013 by solidweissenburg

Leserbrief an das Weißenburger Tagblatt

Es ist schon wieder beinahe ein Jahr vergangen seit dem letzten Weltfrauentag. Getan hat sich leider wenig. Auch in Weißenburg findet Frau derzeit die, im schicken neuen Altmühlfranken-Design, ausliegenden Flyer mit allerhand Veranstaltungen zum Weltfrauentag. Cool, dachte ich mir als ich diese Flyer sah.

Ach ja, wie soll ich es formulieren, diese Veranstaltungsreihe, ist, diplomatisch ausgedrückt, wohl beinahe eine Themaverfehlung.

„Starke Frau, schwache Blase“, „Telefonaktion zum Wiedereinstieg in den Beruf“ (nett gedacht aber am Telefon, geht es noch unpersönlicher?!), und allerhand Lesungen die auch nicht immer einen direkten Bezug zum eigentlichen Thema erkennen lassen.

Gerade zur aktuell stattfindenden Sexismus-Debatte würden sich mannigfaltige, thematisch passendere Veranstaltungsmöglichkeiten anbieten.

Eine Podiumsdiskussion, ein Vortrag über die Rechte der Frauen in Bezug auf Diskriminierung am Arbeitsplatz, eine Vorstellung der Arbeit der

Gleichstellungsbeauftragten (ja, die gibt es in Weißenburg) um nur spontan einige Ideen zu äußern. Denn diese Diskussion ist nicht nur schon längst überfällig, sondern gerade im immernoch patriarchalisch anmutenden Bayern notwendig! Schade, dass die Stadt beziehungsweise „Altmühlfranken“ scheinbar andere Themen als wichtiger erachtet, um sich zu profilieren. Ein junges, gleichberechtigtes Image kann doch einem Landkreis der gerade dabei ist sich neu zu präsentieren, nur zu Gute kommen.

Und, last but not least: sich mit einem schönen, feministischem Zitat auf der Rückseite eines Flyers zu schmücken reicht eben nicht aus.

Gerade wer Simone de Beauvoir zitiert sollte seinen, beziehungsweise ihren Worten auch Taten folgen lassen!wf

„Frauen die nicht fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.“ Simone de Beauvoir

101 Jahre Internationaler Frauenkampftag – „Weiber Wirtschaft“ in Weißenburg

Posted in PRESSE with tags , , on März 9, 2012 by solidweissenburg

Leserbrief an das Weißenburger Tagblatt zur „Weiber Wirtschaft“ am Internationalen Frauenkampftag.

„Weiber Wirtschaft“ ein Hoch auf die Alliteration? Die Alliteration, ein tolles Stilmittel, geht immer. Der Konnotation, vom Namen her wohl den meisten Leserinnen und Lesern nicht so geläufig, wurde wohl bei dieser Werbekampagne nicht so viel Beachtung geschenkt. Doch abgesehen von diesem, doch etwas suboptimal gewähltem Namen, fragt sich doch so manche Weißenburgerin, wo denn der Zusammenhang zum Internationalen Frauenkampftag ist. Was ist das für eine Botschaft, die jungen Mädchen und Frauen so vermittelt werden soll? „Angele dir einen gut verdienenden Mann, der dann bis 20.00 Uhr mit dir shoppen gehen kann“ oder „Nur super schick gekleidet bist du was wert“?! Mädchen und Frauen haben in unserer Gesellschaft immer noch mit vielen Benachteiligungen zu kämpfen, da ist es doch super wenn frau in Weißenburg wenigstens mal bis 20.00 Uhr einkaufen gehen kann. Da kämpfen seit 101 Jahren Frauen weltweit für ihr Recht auf Selbstbestimmung und für Gleichberechtigung und sogar die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kritisiert in ihrem neusten Bericht, dass in keinem anderen europäischen Land das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland sei, aber, in Weißenburg wird fröhlich eingekauft. Immer noch gibt es viel zu verbessern für die Situation (junger) Frauen in unsere Gesellschaft, vom alltäglichen Klischee belastetem denken bis hin zu längst überfälligen Reformen, wie beispielsweise beim Ehegattensplitting oder einer gesetzlich festgeschriebenen Frauenquote, merkt frau leider noch wenig. Traurig, dass es im 21. Jahrhundert Frauen weltweit immer noch für eine tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter kämpfen müssen.

Bleibt zu hoffen, dass sich doch noch einige Feministinnen unter uns finden!

[’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg

101 Jahre Internationaler Frauenkampftag!

Posted in AKTUELLES with tags , , , on März 8, 2012 by solidweissenburg

… auch heute gibt es noch soviel

wofür wir kämpfen müssen!

Der Internationale Frauentag am 8. März wurde in Deutschland erstmals von der Sozialistin Clara Zetkin ausgerufen. Im Laufe der letzten 101 Jahre hat sich vieles für Frauen verbessert, dennoch ist Feminismus längst nicht überflüssig geworden!

Gesetzlich ist die Gleichstellung der Geschlechter zwar schon seit 1948 im Grundgesetz verankert, doch immer wieder belegen zahlreiche Studien, dass die Realität (noch) anders aussieht. Trotz der Ergänzung des dritte Artikel des Grundgesetzes im Jahre 1994, um den Passus „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ gibt es auch heute keine faktische Gleichstellung von Frauen und Männern!

Schlechte Bezahlung, zu wenige Halbtagsjobs, kaum flexible Arbeitszeiten, und statt den notwendigen, und auch eigentlich bis 2013 geplanten Kinderbetreuungsplätzen gibt es jetzt die „Herd-Prämie“!

Frauen verdienen noch immer im Durchschnitt rund 23% schlechter, auch wenn sie den gleichen Job wie Männer machen! Auch sind sie in Führungspositionen, wie beispielsweise in Aufsichtsräten großer deutscher Firmen, deutlich unterrepräsentiert. Doch eine Frauenquote wird sogar von der zuständigen Ministerin, Kristina Schröder (CDU), als „unnötig“ abgelehnt, statt dessen beharrt sie weiterhin auf einer Selbstverpflichtung seitens der deutschen Wirtschaft. (Welche ja auch in den letzten 10 Jahren schon so gut funktioniert hat…)

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) belegt in der Auswertung der Zahlen von 2010, dass der Anteil von Frauen in den Vorstandsetagen der 200 größten deutschen Firmen bei nur 2,5 Prozent gelegen habe.

Das ist nicht hinnehmbar!

Das Betreuungsgeld ist, nicht wie von Seiten der CSU/CDU propagiert, ein „Beitrag zur Wahlfreiheit von Müttern“ sondern ein systematischer Fehler! Wie kann es zur Wahlfreiheit beitragen, wenn es gerade einmal für jedes sechste Kind unter 3 Jahren in Deutschland einen externen Betreuungsplatz gibt?!

Mit der Alt-feministischen Forderung nach Anerkennung der Haus- und Erziehungsarbeit hat das nichts zu tun! Es scheint lediglich eine billigere Variante zum Ausbau der Betreuungsplätze und, soll wohl, dessen mangelhaftes Fortschreiten kaschieren!

Du musst schön, schlank und sexy sein!

Viel zu oft werden Frauen immer noch auf ihr äußeres reduziert. Egal ob Fernsehen, Internet oder Zeitschriften – alle vermitteln das Bild der „super heißen Sexbombe“ die Erfolg hat – weil sie so ist. Gleichzeitig wird ein gefährliches Schönheitsideal transportiert. (Junge) Frauen und Mädchen sind diesem Druck ausgesetzt, sie werden in der kapitalistischen Gesellschaft kontinuierlich und von allen Seiten mit einem Schönheitsideal zugemüllt, welches auf gesundem Wege kaum erreichbar ist. Immer mehr junge Frauen erkranken an Essstörungen, aktuelle Studien belegen, dass zwischen 10% und 15% Prozent aller Frauen an Essstörungen leiden. Da will sich frau gar nicht fragen wie hoch die Dunkelziffer ist…

Diese „über sexualisierte“ Darstellung von Frauen fördert nicht nur stereotype Rollenklischees, sondern begünstigt patriarchalische Denkmuster und negiert somit eine faktische Gleichstellung der Geschlechter.

Sexistische Gesellschaft als Normalzustand?!

Die Piraten leben in einem „Post-Gender-Zeitalter“, die FDP will nur „schöne Frauen“ auf ihren Wahlplakaten, die Unionsparteien wollen die Frauen lieber wieder am Herd sehen, und der Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen ruht sich auf ihren einst verdienten Lorbeeren aus!

Frauen haben in Deutschland noch immer keine gleichberechtigte Teilhabe, egal ob es um politisches Engagement, ehrenamtliche Initiativen oder den Beruf geht! Immer wieder wird erklärt, dass Frauen eben das eine (Emotionen zeigen, Hausarbeit) und Männer das andere (Auto fahren, Länder regieren) besser könnten.

Die Reproduktion der Zweigeschlechtlichkeit scheint so tief verankert, dass vielerorts gar kein Platz für eine emanzipatorische Sichtweise unter Berücksichtigung neuster Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Gender-Studies bleibt. Oft entsteht der Eindruck, dass gerade in meinungsbildenden Medien, eine solche Auseinandersetzung nicht gewünscht ist.

Vielleicht auch um mancherorts bestehende (männlich-) patriarchalische Machtstrukturen aufrecht zu erhalten oder um die männliche Elite nicht zu gefährden?

…oder einfach weil „Sex sells“?!

Wir treten aktiv ein, für eine Gesellschaft in der

→ Frauen die gleichen Chancen in Studium und Beruf haben!

→ Frauen das gleiche Gehalt bekommen!

→ Frauen nicht zur Profitmaximierung von Konzernen zu (Sex-)Objekten degradiert werden!

→ Frauen nicht nach stereotypen Rollenklischees beurteilt werden!

[’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg und Netzwerk Linker AktivistInnen (NLA)