Archiv für Atomausstieg

Kundgebung: Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten!

Posted in AKTUELLES, TERMINE with tags , , on März 7, 2014 by solidweissenburg

Im Vorfeld des dritten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima veranstaltet das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Kundgebung am Montag, den 10. März um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Weißenburg: „Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten! Gegen einen Weiterbetrieb des gefährlichsten Atomkraftwerks Deutschlands: Gundremmingen

Wir laden ein, ein Zeichen zu setzen, für eine dezentrale, nicht-fossile und nicht-atomare Stromproduktion. Menschen  und Umwelt müssen vor Atommüll und Strahlung geschützt werden. Wir müssen dafür sorgen, in unserem Einflussbereich unnötige CO2-Emissionen zu vermeiden und Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten aus fragwürdigen Quellen und großen Konzernen zu machen. Am Vorabend des Jahrestages des SuperGAUs von Fukushima tritt das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen dafür ein, dass der regionale Ausbau der Erneuerbaren Energien fortgesetzt werden kann und die planmäßige Abschaltung der vier bayrischen Atomkraftwerke Grafenrheinfeld, Gundremmingen B+C und Isar 2 erfolgt.

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Nie mehr zurück zu Kohle und Atom!

Posted in NACHBERICHTE with tags , , on Februar 4, 2014 by solidweissenburg
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Anna Ulrich – Stadtratsliste DIE LINKE/ Piraten
Liste 7, Platz 23

An der vom Bündnis für Energiewende organisierten Kundgebung „Gegen die Sabotage der Energiewende – Nie mehr zurück zu Kohle und Atom – Für ein verlässliches EEG“ beteiligten sich über 100 TeilnehmerInnen. Die Demonstranten protestierten gegen Politik von Großer Koalition und bayerischer Landesregierung. Solid Weißenburg beteiligte sich als Bündnismitglied mit einem Redebeitrag.

Anna Ulrich für die sozialistische Jugend Weißenburg (es gilt das gesprochene Wort):

Zwei Dinge sind unendlich,das Universum und die menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ *Albert Einstein

Auch wenn seine theoretischen Arbeiten – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle gespielt haben, hat dieses Zitat 60 Jahre nach seinem Tod nicht an Wahrheit verloren.

Auch im 21. Jahrhundert hat die Menschheit scheinbar wenig dazu gelernt. 2013 war das viert-wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Eine der unzähligen Naturkatastrophen war der Taifun auf den Philippinen, der über 5200 Menschen das Leben kostete. Dies veranlasste den Delegierten der Philippinen, bei den Verhandlungen um ein neues Klimaschutzabkommen, also dem Nachfolgeabkommen des Kyoto Protokolls, zu einem Hungerstreik.

Erfolglos. Auch im Jahr 2013 konnten sich die Mächtigen der Welt wieder nicht einigen.

Ein Mann aus dem Pazifik-Inselstaat Kiribati beantragte für sich und seine Familie in Neuseeland Asyl als weltweit erster Klimaflüchtling. Er scheiterte, die UN Konventionen für Flüchtlinge, erkennen (noch) keine Klimaflüchtlinge an. Auch die Europäische Union verabschiedet sich offenbar von ihren Klimazielen.

Die Mitgliedsländer sollen sich künftig nicht mehr verbindlich zu konkreten Zielen beim Ausbau erneuerbarer Energien verpflichten müssen. Man braucht sich wohl nicht wundern, wenn es schon in einem einzigen Land wie Deutschland nicht funktioniert. Die Zielvorgaben zum Ausbau von erneuerbaren Energien werden nach unten korrigiert, die Förderungen sollen gedrosselt werden und alles rentabler und bezahlbarer werden.

In der letzten Woche konnten wir viel in der Zeitung lesen, über die EEG Umlage, die Energiewende und Stromtrassen. Der Minister für Energie, Sigmar Gabriel, legte einen „Plan“ vor. Er präsentiert den Schuldigen an der Explosion des Strompreise: die Öko-Energien! Die Energiewende, für die wir alle schon nach der Katastrophe von Fukushima demonstriert haben, droht zu einem Desaster zu werden. Diese Energiewende ist keine echte Energiewende, wenn der Strom nur aus Windparks an der Nordsee gewonnen wird, weil am profitabelsten und dann quer doch ganz Deutschland mit 75m hohen Megastromtrassen transportiert werden muss! Diese Energiewende ist keine echte Energiewende, wenn sich die mächtige Kohlelobby durchsetzt und die Kohlekraft noch weiter ausgebaut wird! Diese Energiewende ist keine echte Energiewende, wenn schon hinter vorgehaltener Hand darüber diskutiert wird, ob nicht vielleicht doch die Atomkraftwerke ein paar Jährchen länger am Netz bleiben sollen! Diese Energiewende ist keine echte Energiewende, wenn die Förderung und der Ausbau von erneuerbaren Energien gedrosselt werden soll!

Die Energiewende ist auch keine echte Energiewende, wenn die energieintensive Industrie – und anscheinend auch viele viele andere Unternehmen – von der EEG Umlage befreit werden, statt das Anreize geschaffen werden Energie einzusparen und ihnen dabei von staatlicher Seite geholfen wird.

Wir wollen weder an der Atomenergie, noch an der Kohlekraft festhalten!

Wir brauchen keine Landesregierung und keinen Ministerpräsidenten der zwar ein Fähnchen im Wind ist, aber dennoch den Ausbau der Windenergie ausbremst!

Was wir brauchen ist eine echte Energiewende!

Wir brauchen eine verlässliche Förderung für erneuerbare Energien!

Wir brauchen mehr Unterstützung für genossenschaftliche und kommunale Projekte!

Und wir brauchen vor allem eine dezentrale Energiewende, bei der wir nicht abhängig sind von Stromlieferungen aus dem Norden Deutschlands! Strom sollte dort gewonnen werden, wo er benötigt wird. Denn das ist möglich!

Die Berichte der letzten Wochen haben mich pessimistisch gestimmt, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Und wenn ich mich hier so umschaue, gibt es noch mehr Menschen, die noch Hoffnung haben.

Ich möchte nicht in 20 Jahren meiner Tochter erklären müssen, warum wir immer noch abhängig von Atom- und Kohlekraft sind und unseren Planeten verschmutzen, gefährden und langsam zu Grunde richten!

Lasst uns gemeinsam für unseren Planeten kämpfen, fangen wir mit der Energiewende an!

 

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Kundgebung in Weißenburg: Gegen die Sabotage der Energiewende – Nie mehr zurück zu Kohle und Atom – Für ein verlässliches EEG

Posted in AKTUELLES, TERMINE with tags , , on Januar 27, 2014 by solidweissenburg

Die Energiewende in Bayern und Deutschland steht vor dem Aus. Das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen veranstaltet eine Kundgebung am Montag, den 03. Februar um 17.00 Uhr auf dem Weißenburger Marktplatz: „Gegen die Sabotage der Energiewende – Nie mehr zurück zu Kohle und Atom – Für ein verlässliches EEG!“ 

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Riesige Kraftwerke der großen Energiekonzerne, die Deutschland mit Atom- und Kohlestrom versorgen, das war gestern und soll gestern bleiben. Die dezentrale Energieerzeugung ist die zukunftsfähige Lösung, sie macht auch den Ausbau gigantischer neuer Stromtrassen überflüssig. Die komplette Energieerzeugung wird umgestellt auf grünen Strom, das ist und bleibt das Ziel. Wir wollen, dass die Wertschöpfung bei der Energieerzeugung in den ländlichen Regionen gefördert wird. Deshalb treten wir dafür ein, dass Stadtwerke und genossenschaftliche Initiativen gestärkt werden. Maßvolle Energieerzeugung vor Ort ist besser als beispielsweise teure Windparks in der Ostsee, bei denen nicht mal geklärt ist, wie der Strom zu den Verbrauchern kommt. Wir wollen ein Zeichen setzen, deshalb veranstaltet das Bündnis für Energiewende am 3. Februar am Weißenburger Marktplatz um 17 Uhr eine Demo gegen die Sabotage der Energiewende.
Bisherige Aufruferorganisationen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DGB, DIE LINKE, Katholische Kirchengemeinde, Linksjugend [solid‘] Weißenburg, ÖDP und SPD

Mahnwache wider das Vergessen zum 2. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima

Posted in AKTUELLES, PRESSE, TERMINE with tags , , on März 9, 2013 by solidweissenburg
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Wir sind bestürzt über die jüngsten Ereignisse in Japan. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und beim gesamten japanischen Volk. Nach diesem Tag ist nichts mehr, wie es vorher war. Wir müssen jetzt weltweit umdenken. Die japanischen AKW galten als die Sichersten. Es ist spätestens jetzt klar, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist. Lasst uns gemeinsam für einen schnellen Atomausstieg kämpfen. Eine Möglichkeit ist Eure Teilnahme an der Mahnwache in Weißenburg am 12.03.2011 um 18:00 Uhr.“

Mit dieser kurzen Einladung begann vor genau zwei Jahren in Weißenburg das Jahr der Demonstrationen, wie es das Weißenburger Tagblatt in seinem Jahresrückblick 2011 resümierte. Mahnwache für Mahnwache kamen immer mehr Menschen aus Bestürzung, Wut und Solidarität, aber auch mit der Hoffnung den Atomausstieg in Deutschland durchzusezen auf den zentralen Platz von Weißenburg.

Zum 2. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima ruft nun erneut das Bündnis für Energiewende bestehend aus Bündnis 90/Die Grünen Weißenburg, DIE LINKE Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen/Ansbach, DGB Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen, Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weißenburg St. Andreas, Evang.-Methodistischen Kirchengemeinde, Freundeskreis Jugendzentrum e.V., Katholischen Pfarrgemeinde St. Willibald, ÖDP Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen, [’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg und dem SPD Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen, am kommenden Montag, den 11. März um 18 Uhr, zu einer einmaligen Mahnwache vor dem Gotische Rathaus in Weißenburg auf.

Die Bevölkerung wird gebeten zahlreich zu erscheinen um der Politik sowie der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Ereignisse von Fukushima nicht vergessen sind und ein schneller Atomausstieg in Deutschland notwendig ist, um eine ähnliche Katastrophe direkt vor unserer Haustür unmöglich zu machen.

Nachbericht zur Mahnwache zum 1. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima

Posted in NACHBERICHTE with tags , , , on März 26, 2012 by solidweissenburg

Genau ein Jahr nach der 1. Mahnwache zum Super-Gau von Fukushima in Weißenburg, versammelten sich auf Initiative der Linken erneut verschiedene atomkritische Organisationen und über 70 Einzelpersonen für eine einmalige Mahnwache am Weißenburger Marktplatz.

Beginnend mit dem Sprecher von [’solid] Weißenburg betonten auch alle weiteren RednerInnen Ihre Entschlossenheit mit Nachdruck auf einen schnellen Atomausstieg zu setzen und der Bundesregierung auch weiterhin sehr kritisch auf die Finger zu schauen. Man sei auch jederzeit wieder bereit erneut zu größeren Aktionen aufzurufen. Die von der Bundesregierung beschlossene Förderungskürzung der Solarenergie wurde als Einstieg zum Ausstieg aus der Solarenergie – Förderung verurteilt.

Hilfe, ich sitze im Dunkeln? – Raus aus der Atomenergie! – Raus aus dem Kapitalismus!

[’solid] Weißenburg bekräftigt hiermit seine Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg und eine Vergesellschaftung des Energiesektors als Non-Profit-Unternehmen in öffentlichem Eigentum. Nur dadurch kann es uns gelingen eine sozial-ökologischen Revolution durchzuführen. Dabei brauchen wir keine Konzerne wie RWE, EnBW, E.on oder auch Vattenfall. Diese haben nur Ihre eigenen Interessen im Sinn. Begründung gefälligst? Gerne. Hier zwei Aussagen, die wir nicht so stehen lassen können:

RWE: Der Konzern habe zuallererst „die Interessen der Aktionäre (zu) schützen“ – nicht etwa die Gesundheit der Bevölkerung.

Hans-Peter Villis: „Ich bin als Chef von EnBW verpflichtet, das Vermögen der Gesellschaft zu schützen“.

In 2011 verloren die sieben ältesten Kernkraftwerksblöcke Deutschlands sowie das Kernkraftwerk Krümmel endgültig ihre Betriebsgenehmigung. Der Plan, einen der Blöcke als Reserve vorzuhalten, wurde von der Bundesnetzagentur Ende August 2011 verworfen. Die seit Jahrzehnten mit vielen Millionen Mark/Euro am leben erhaltende Lüge, dass es zu Stromengpässen in Deutschland kommen würde, ist wie eine Seifenblase geplatzt. Gestiegen sind einzig die Strompreise und dies obwohl Deutschland auch weiterhin ein Stromexporteur ist, sprich es mehr Strom gibt als abgenommen wird.

Eine Vergesellschaftung bedeutet allerdings noch lange keine Änderung hin zu einer ökologischen und dezentralen sowie kommunalen Energieversorgung. Es würden sich nur die Eigentumsverhältnisse ändern. Am Ende womöglich noch die Kohle mit Großkraftwerken eine Renaissance feiern. Geändert werden muss vielmehr auch die zentralistische Struktur der Energieversorgung. Megaprojekte wie Desertec (imperialistisches Konzept zur Erzeugung von Ökostrom in afrikanischen Wüsten für Europa), riesige Offshore – Windparks in der Nordsee oder auch die Förderung des CCS-Verfahrens für den Kohleabbau (CO2-Abscheidung und Speicherung in unterirdischen Gesteinsschichten auf unbegrenzte Zeit) sind abzulehnen. So schafft man nur neue undemokratische Machtstrukturen in den Händen von Wenigen. Die Milliardenkosten zum Netzausbau um unseretwegen auch Ökostrom von der von Marokko völkerrechtswidrig besetzten Westsahara nach Deutschland zu verlegen oder von der Nordsee nach Berchtesgaden würden nur wieder die VerbraucherInnen zahlen. Am Windrad im eigenen Garten und den Sonnenkollektoren auf dem eigenen Dach aber verdienen die Energiekonzerne nichts, die kommen nur dem Verbraucher zugute.

Es genügt also nicht nur die stoffliche Seite der Energiefrage zu diskutieren, sondern es muss vielmehr die Struktur der Energieversorgung geändert werden, und das hat mit Eigentumsfragen und mit der Frage nach Ziel und Zweck der gesellschaftlichen Produktion zu tun.

Die Energiekonzerne müssen zerschlagen und ihre Einzelteile in öffentliches Eigentum überführt werden!

Mahnwache zum 1. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima

Posted in TERMINE with tags , , on Februar 26, 2012 by solidweissenburg

Am Montag, 12.03.12 um 18.00 Uhr. Vor dem Gotisches Rathaus (Am Brunnen/ Höhe Spielwarengeschäft Fleischmann), Weißenburg in Bayern

„Wir sind bestürzt über die jüngsten Ereignisse in Japan. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und beim gesamten japanischen Volk. Nach diesem Tag ist nichts mehr, wie es vorher war. Wir müssen jetzt weltweit umdenken. Die japanischen AKW galten als die Sichersten. Es ist spätestens jetzt klar, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist.

Lasst uns gemeinsam für einen schnellen Atomausstieg kämpfen. Eine Möglichkeit ist Eure Teilnahme an der Mahnwache in Weißenburg am 12.03.2011 um 18:00 Uhr.“

Mit dieser kurzen Einladung begann in Weißenburg das Jahr der Demonstrationen, wie es das Weißenburger Tagblatt in seinem Jahresrückblick 2011 resümierte. Mahnwache für Mahnwache kamen immer mehr Menschen aus Bestürzung, Wut und Solidarität, aber auch mit der Hoffnung den Atomausstieg in Deutschland durchzusezen auf den zentralen Platz von Weißenburg.

Zum 1. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima wollen wir den Menschen in Japan gedenken. Wir laden alle Menschen zu unserer einmaligen Mahnwache ein.

Hinweis:
Laut Art. 10 (1) des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind Personen aus dem neonazistischen und/oder extrem rechten Spektrum von der Versammlung ausgeschlossen.