Archiv für 8. Mai

Sektempfang zum Tag der Befreiung vom Faschismus

Posted in ANTIFA, NACHBERICHTE with tags , on Mai 13, 2013 by solidweissenburg
smai8. Mai 1945: Befreiung – was sonst!

Vor 68 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regimes des Hitler-Faschismus. Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Antihitlerkoalition gestoppt.

Es waren die Angehörigen der Streitkräfte der Alliierten, vor allem die Angehörigen der sowjetischen Armee, die die Hauptlast des Krieges trugen und diese Bedrohung auch militärisch zerschlugen.

Es waren die Partisan*innen und Widerstandskämpfer*innen, aller vom deutschen Faschismus okkupierten Länder, die ihr Leben einsetzten für die Freiheit.

Teil dieser Antihitlerkoalition waren auch deutsche Antifaschist*innen, die illegal in Deutschland, in den Reihen der Partisan*innen oder gemeinsam mit den alliierten Streitkräften für die Befreiung ihres eigenen Landes kämpften.

Der 8. Mai 1945 ist damit der Tag der Befreiung für alle vom deutschen Faschismus bedrohten. Für die Inhaftierten der faschistischen Konzentrationslager, die noch in der Agonie des NS-Regimes auf Todesmarsch geschickt worden waren. Für die Zwangsarbeiter*innen, die in verschiedenen Formen Sklavenarbeit für die deutsche Industrie, die Landwirtschaft und Kriegspolitik leisten mussten und für die Nazigegner*innen in Deutschland selbst.

NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!

Wir erinnern anlässlich dieses Jahrestages auch daran: Der 8. Mai 1945 markiert den Beginn einer neuen Politik in den internationalen Beziehungen. Die Gemeinsamkeit des Handelns aller Nazigegner*innen schuf die Grundlage für die Gründung der Vereinten Nationen und die Fixierung von Grundlagen des Völkerrechts, die die Basis für die Verfolgung und Verurteilung der Hauptkriegsverbrecher im Nürnberger Tribunal darstellten. Die gemeinsame Losung aller Antifaschist*innen hieß damals „Nie wieder!“

Gemeinsam mit den Angehörigen heutiger Generationen handeln wir gegen  Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus. Gegen Krieg und Neofaschismus sowie deren gesellschaftliche Wurzeln.

Ausgehend von der Gemeinsamkeit im Handeln gegen die faschistische Barbarei treten wir heute ein für Frieden, für politische und soziale Menschenrechte und für Demokratie. So schaffen wir eine neue Welt des Friedens und der Freiheit!

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8. Mai – Ein Grund zum Feiern!

Posted in AKTUELLES, ANTIFA, TERMINE with tags , , on Mai 3, 2013 by solidweissenburg
P1000163Nach über 12 Jahren faschistischer Herrschaft, kapitulierte am 8. Mai 1945 die deutsche Wehrmacht vor den Alliierten. Damit endete das bisher dunkelste Kapitel der europäischen Geschichte. In dieser Zeit wurden Millionen von Menschen, unter ihnen Jüd*innen, Sinti und Roma, Homosexuelle, Widerstandskämpfer*innen und viele weitere ermordet. Sie wurden nach der deutsch-faschistischen Ideologie als unwertes Leben angesehen oder stellten eine Gefahr für das Nazi-Regime dar.

Für uns ist der 8. Mai – der Tag der Befreieung- wie jedes Jahr ein Grund zum Feiern!

Wir freuen uns mit Euch, und einem Glas Sekt*, auf diesen historischen Tag anzustoßen. Ort ist der Weißenburger Marktplatz, vor dem Gotischen Rathaus, am 8. Mai um 16.30 Uhr.

Um 19.00 Uhr findet dann auf dem Weißenburger „Russenfriedhof“ die traditionelle Kranzniederlegung von [’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg und dem Kreisverband DIE LINKE Weißenburg-Gunzenhausen/Ansbach statt. Begleitet wird die Gedenkveranstaltung durch einen Kurzvortrag. Referent ist Heinz Gruber, Stadtrat der LINKEN Weißenburg.

*Aufgrund des Weißenburger Alkoholverbots, welches für öffentliche Plätze gilt, darf nur mit alkoholfreiem Sekt angestoßen werden. Wir setzen uns schon seit längerem für eine Aufhebung dieses überflüssigen Verbots ein.

8. Mai – Ein Tag zum Jubeln

Posted in ANTIFA with tags , , on Mai 8, 2012 by solidweissenburg

[’solid] – NLA und DIE LINKE erinnerten mit einem Gedenkakt auf dem Weißenburger Russenfriedhof an das Ende des 2. Weltkrieges.

Am 8. Mai 2012 jährte sich zum 67 mal in Folge das Ende des 2. Weltkrieges und damit des deutschen Faschismus. Im Jahr 1945 kapitulierte die verbrecherische Wehrmacht bedingungslos. Somit war der 2. Weltkrieg mit 80 Millionen Toten und damit die Herrschaft des NS-Regimes offiziell beendet.

Auch konnte durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die Alliierten, der Holocaust an über 6,3 Millionen Menschen, welche aus perfiden Gründen ermordet wurden, ein Ende bereitet werden. Aber nicht nur den militärischen Streitkräften aus den Westen und der Sowjetunion ist es zu verdanken, dass der organisierte Faschismus im damaligen Deutschen Reich beendet werden konnte. So gab es eine Reihe von Widerstandskämpferinnen und Kämpfern in dieser Zeit, die völlig selbstlos unter Einsatz ihres Lebens mit militanten Aktionen die Rüstungsproduktion sabotierten, Angriffe auf Repräsentanten des Regimes durchführten, verfolgten Menschen bei der Flucht bzw. beim verstecken halfen oder mit Flugblättern oder mit anderen Aktionen versuchten, das wahre Gesicht des Regimes zu enthüllen.

8. Mai zum Feiertag erklären!

Bedenklich ist es das in Deutschland, als Rechtsnachfolger des 3. Reiches, der 8. Mai nur in Mecklenburg-Vorpommern ein gesetzlicher Feiertag ist. Liegt der Grund dafür etwa bei der Niederlage? In anderen Länder, teils mit damals eigenen faschistischen Regierungen, wird das Kriegsende jährlich als Feiertag begangen. So beispielsweise in Frankreich, Tschechien und der Slowakei. In den ehemaligen antifaschistischen Sowjetrepubliken wird am 9. Mai der Tag des Sieges als Feiertag begangen, da die Kapitulation gegenüber der siegreichen Roten Armee erst nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit erfolgte und zudem der Waffenstillstand nach Moskauer Ortszeit erst am 9. Mai in Kraft trat. Wir fordern auch in Deutschland einen gesetzlichen Feiertag.

Antifaschisten und Antifaschistinnen in der BRD

Selbst nach dem Ende des 3. Reiches hörte die Bundesrepublik Deutschland nicht auf antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren. Antifaschistinnen und Antifaschisten waren strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Nach dem Krieg wurden beispielsweise die Edelweißpiraten lange nicht als WiderstandskämpferInnen anerkannt und von der deutschen Justiz bis in die siebziger Jahre hinein als Kriminelle betrachtet. So wurde von den deutschen Behörden Entschädigungszahlungen verweigert obwohl auch antifaschistische Jugendliche in Konzentrationslager verschleppt und ermordet wurden. Sie blieben von der BRD vergessen.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Deshalb wollen wir am 8. Mai die Niederlage des faschistischen Deutschlands feiern. Unsere Solidarität und unseren Dank möchten wir all denjenigen aussprechen, welche unter leidvollen Anstrengungen und unter dem Einsatz Ihres Lebens die Welt von der Geisel des faschistischen Deutschlands befreiten. Den WiderstandskämpferInnen, den PartisanInnen, den Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern. Wir danken den alliierten Truppen und allen anderen die den Faschismus bekämpft haben!