Archive for the Kommunalwahl 2014 Category

Linksjugend zum Ausgang der Stadtratswahlen in Weißenburg

Posted in Kommunalwahl 2014, NACHBERICHTE, PRESSE with tags , on März 21, 2014 by solidweissenburg

pfeilIn einer Pressemitteilung zeigt sich die Weißenburger Linksjugend mit dem Ergebnis der Liste DIE LINKE/ Piraten bei den Weißenburger Stadtratswahlen zufrieden. „Mit Erkan Dinar haben die Weißenburger WählerInnen einen langjährigen Streiter für soziale Gerechtigkeit in den Stadtrat gewählt,“ so Linksjugend Solid Sprecher Victor Rother. Die parteinahe Jugendorganisation der LINKEN begrüßt zudem den Umstand, dass mit Erkan Dinar, zum erste Mal ein Kommunalpolitiker mit Migrationshintergrund im zukünftigen Weißenburger Stadrat vertreten sein wird und ihr Spitzenkandidat Victor Rother das zweitbeste Ergebnis auf der Liste für sich verbuchen konnte.

Linksjugend fordert Straßenumbenennung zum 8.März

Posted in AKTUELLES, Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , on März 4, 2014 by solidweissenburg

frauen_kampftag_logoWeißenburg – In einer Pressemitteilung kritisiert die Jugendorganisation der LINKEN, anlässlich des internationalen Weltfrauentages am 8. März, das fehlen weiblicher Straßennamen im Stadtbild und spricht sich dafür aus, den Weg zur Weißenburger Bösmühle, nach der im Jahr 1590 als vermeintliche Hexe verurteilten und hingerichteten Margarethe Seybold zu benennen. Auch die im Bau befindliche neue Mittelschule sollte, nach Ansicht der Linksjugend, künftig den Namen einer Frau tragen.

In der Tat sind Straßennamen in Weißenburg und seinen Ortsteilen eine Männerdomäne. Laut Straßenverkehrsbehörde sind von 292 Straßen 40 nach Männern und nur eine Straße nach einer Frau benannt. Es ist die Weißenburger Schriftstellerin Else Model. Die restlichen tragen Orts- oder Sachbezeichnungen. Die Geschichte der Margarethe Seybold erzählte unlängst die Weißenburger Nachtwächterin Ute Jäger, zusammen mit der Weißenburger Bühne, in einer Erlebnis-Theaterführung mit dem Titel „Die Bösmüllerin“. Auch Ute Jäger forderte am Ende des Stückes stets die Straßenumbenennung.

Margarethe Seybold, die gemeinhin Bösmüllerin genannt wurde, geriet im 16. Jahrhundert in die Mühlen der Hexenverfolgung. Die Mutter von elf Kindern war als Hebamme tätig und lebte mit ihrem Mann, der den Beruf des Müllers ausübte, in der Weißenburger Bösmühle, Ortsteil Hagenbuch. Nach ihrer Verhaftung im Juli 1590 legte sie schließlich unter der peinlichen Befragung eines Scharfrichters aus Nördlingen ein Geständnis ab. Daraufhin wurde sie zum Tod durch Strangulieren und anschließendem Verbrennen wegen teuflischer Hexerei verurteilt. Das Urteil wurde am 14. Dezember 1590 in Weißenburg vollstreckt. Mehr zur Person im Weißenburger Wugwiki.

„Nachdem wir die letzten Jahre nicht umhin konnten, die lokalen Aktivitäten zum Weltfrauentag zu kritisieren, wollen wir in diesem Jahr den 8. März zum Anlass nehmen, für die zu Unrecht verurteilte Bösmüllerin einehrenvolles Gedenken zu fordern.“ so Victor Rother und Anna Ulrich von Solid Weißenburg. Zusammen mit der Partei DIE LINKE wolle man im nächsten Stadtrat das Thema auf die Tagesordnung setzen. Die beiden StadtratskandidatInnen der Liste LINKE/ Piraten regen zudem an, die neue Mittelschule nach einer Frau zu benennen. „Wir könnten uns vorstellen, dass die Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit den Lehrkräften, ein Schulprojekt starten indem eine passende Namensgeberin gefunden wird.“ heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Kommunalwahl – wie geht das eigentlich?

Posted in Kommunalwahl 2014, Uncategorized with tags , on Februar 24, 2014 by solidweissenburg

waehlen-gehenEgal, ob es nun das erste Mal sein wird, dass Du Dich an Stadtratswahlen beteiligen darfst, aber auch wenn Du schon mal mitgemacht hast, Dich aber nicht mehr genau erinnern kannst, möchten wir Dir noch mal kurz das Wahlsystem – das bei Kommunalwahlen wirklich nicht einfach ist – erklären:
Du wirst im Zusammenhang mit den Wahlen vermutlich oftmals die Wörter „Kumulieren“, „Panaschieren“, „Liste wählen“ und „Streichen“ hören. Aber eins nach dem anderen. Zuallererst gilt: Weißenburgs Stadtrat besteht aus 24 Personen, daher hast Du 24 Stimmen zu vergeben. Diese Stimmen kannst du einfach pauschal einer Partei (oder einem Zusammenschluss aus verschiedenen Organisationen → Liste DIE LINKE/ Piraten) geben, indem Du oben am Wahlzettel neben dem Namen der Partei/Liste, welche Du wählen möchtest, ein Kreuz setzt. Deine 24 Stimmen werden nun gleichermaßen auf alle 24 Kandidaten und Kandidatinnen der Liste verteilt. Das bedeutet: Jede der kandidierenden Personen bekommt eine Deiner Stimmen. Wenn Du dieses Verfahren nutzt, wählst Du die Liste.

Beim Liste Wählen kannst du jedoch auch Personen, welche du kennst, aber nicht unbedingt magst, streichen. Streichen bedeutet, dass du den Namen der Person „ordentlich“ durchstreichst. Dies hat zur Folge, dass diese Person keine Stimme von dir bekommt, sondern ausgelassen wird und erst die nächste „nichtgestrichene Person“ wieder eine Stimme bekommt. Hierbei keine Angst, wenn du eine Person streichst, verfällt nicht eine deiner 24 Stimmen, sondern die oberste Person auf der Liste bekommt dafür eine zweite Stimme.

Wenn du dir nun denkst: „Wieso bekommt der denn jetzt mehr Stimmen, obwohl ich das nicht will?“ denkst du richtig. Deswegen gibt es im Kommunalwahlrecht auch die Möglichkeit zu Häufen. Häufen, oder „kumulieren“ wie der Fachbegriff ist, ermöglicht es dir einer Person bis zu drei Stimmen zu geben. Du kannst vor den Namen der Person einfach eine „1“, eine „2“ oder eine „3“ schreiben, somit bekommt die Person die von dir erwünschte Stimmenzahl.
(Kumulieren kommt vom lateinischen Wort cumulus und bedeutet „Haufen“)

Du kannst aber auch deinen 24 Lieblingskandidaten bzw. Lieblingskandidatinnen jeweils eine Stimme (dies passiert durch ein Kreuz vor dem jeweiligen Namen) geben. Hierbei ist es egal, ob alle von einer Partei/ einer Liste sind oder du dir 24 Personen aus unterschiedlichen Parteien aussuchst. Dieses Vorgehen heißt Panaschieren.
(Panaschieren kommt vom französischem Wort panacher und bedeutet so viel wie mischen. Du kannst also quasi deine Stimmen wild auf dem Stimmzettel verteilen.)

Quelle: http://www.stefan-gerbig.de/

Unser Jugendwahlprogramm

Posted in AKTUELLES, Kommunalwahl 2014 with tags on Februar 11, 2014 by solidweissenburg

broschüreGerade wurden 2000 Exemplare unseres Jugendwahlprogramms für Weißenburg geliefert. Du willst welche verteilen oder hättest gerne eine Ausgabe? Schicke eine eMail an solid-weissenburg@arcor.de oder verwende das Kotanktformular.

 

 

 

Wahlplakate zerstört

Posted in Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , on Februar 9, 2014 by solidweissenburg

In einer Pressemitteilung beklagt die Weißenburger Linksjugend die Zerstörung ihrer Wahlplakate. Während benachbarte Plakate anderer in Ruhe gelassen würden, zerstörten die TäterInnen offensichtlich gezielt die Plakate der linken Jugendorganisation. „Für uns sieht es nach gezielten Aktionen aus“ so Victor Rother, Sprecher der Gruppe. Die Linksjugend kündigt an, Anzeige erstatten zu wollen.

zerstörte Wahlplakate

Linke und Piraten treten zur Stadtratswahl in Weißenburg gemeinsamen an

Posted in Kommunalwahl 2014 with tags on Januar 29, 2014 by solidweissenburg

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Auf dem Wahlvorschlag von Linken und Piraten für den Stadtrat von Weißenburg stehen 24 Kandat/innen. Davon sind 14 parteilos, 9 in der Linkspartei und ein Kandidat ist Mitglied der Piraten. Diese sind:

1. Erkan Dinar, 33 Jahre/Kaufmann im Einzelhandel

2. Angela Scheer, 28 Jahre/Dipl. Sozialpädagogin

3. Victor Rother, 26 Jahre/Hotelfachmann

4. Barbara Herzog, 48 Jahre/Industriekauffrau

5. Karlheinz Warnebold, 53 Jahre/Diplom-Physiker

6. Ilse Ulrich, 61 Jahre/Rentnerin

7. Hannsjörg Bernzott, 58 Jahre/Hausmeister

8. Lisa-Katharina Dorschner, 21 Jahre/Studentin

9. Felix Stefani, 24 Jahre/Student

10. Eva Sieland-Hirschmann, 58 Jahre/Kfm.-tech. Arzthelferin

11. Christopher Gruber, 25 Jahre/Student

12. Rosa-Maria Cava, 67 Jahre/Sicherheitsposten

13. Thomas Gemmersdörfer, 55 Jahre/Koch

14. Karin Pfeifer, 58 Jahre/Heilerziehungspflegerin

15. Martin Roth, 38 Jahre/Heilerziehungspfleger

16. Helga Hilse, 79 Jahre/Rentnerin

17. Stefan Rauch, 22 Jahre/Schüler

18. Emine Cengiz, 47 Jahre/Arbeiterin

19. Jonas Böhner, 21 Jahre/Landschaftsgärtner

20. Dorothee Böckler, 27 Jahre/Physiotherapeutin

21. Klaus Dinkelmeyer, 53 Jahre/Kraftfahrer

22. Elif Eroglu, 25 Jahre/Servicekraft

23. Anna Ulrich, 28 Jahre/Studentin

24. Moritz Stefani, 18 Jahre/Sanitäter
Als Ersatzkandidat/innen für den Stadtrat von Weißenburg wurden 12 parteilose und ein Linker gewählt. Diese sind:

25. Daniel Ulrich, 26 Jahre/Angestellter

26. Eray Eroglu, 22 Jahre/Gastronom

27. Özgür Balaban, 18 Jahre/Schüler

28. Tomáš Dokulil, 23 Jahre/Mechatroniker

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30. Frank Steinmann, 24 Jahre/Auszubildender

31. Michael Christmann, 27 Jahre/Raumausstatter

32. Servent Demir, 65 Jahre/Rentner

33. Emine Chakarova, 42 Jahre/Kellnerin

34. Manfred Reinberger, 62 Jahre/Estrichleger

35. Ayten Chakarova, 22 Jahre/Arbeiterin

36. Asil Eroglu, 55 Jahre/Steuerberater

 

Quelle: Die Linke. Weißenburg

 

Wahlplakate 2014

Posted in Kommunalwahl 2014 with tags on Januar 26, 2014 by solidweissenburg

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