Auf dem Drahtesel in den Stadtrat

Solids mit dem Rad unterwegsFahrradfahren ist nicht nur gesund und hält fit, es ist auch eine umweltfreundliche, praktische und freudvolle Art der Fortbewegung. „In vielen Städten und Kommunen wird allerdings immer noch sehr wenig auf die Bedürfnisse der Radfahrerinnen und Radfahrer Rücksicht genommen.“ so die Weißenburger Linksjugend in ihrer Pressemitteilung.

Es mangelt an Fahrradwegen und Stellplätzen und auf einigen Straßen im Stadtgebiet ist das Radfahren fast halsbrecherisch. Nicht nur Fahrradtouristinnen und -touristen fühlen sich unwohl, wenn sie beispielsweise an der Nürnberger Straße entlang zu den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt unterwegs sind. Die Situation in Weißenburg ist – mit einem Wort umschrieben – verbesserungswürdig. Die anderen beiden größeren Städte im Landkreis, Treuchtlingen und Gunzenhausen, sind Weißenburg zumindest mit der Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen“ voraus.

Auf diese Problematik hinzuweisen und sie in den anstehenden Wahlkampf einzubeziehen, hat sich die sozialistische Jugend in Weißenburg vorgenommen. Heiß diskutiert wurde das auf der letzten Sitzung der Linksjugend, die mit eigenen Jugendkandidatinnen und Kandidaten auf der Stadtratsliste der Linken antreten wird. „Mobilität, und wie damit umgegangen wird, wird in Zukunft auch in Kleinstädten wie Weißenburg eine immer zentralere Rolle spielen,“ so Victor Rother, Sprecher der sozialistischen Jugend „da ist es wichtig, frühzeitig ein solides Konzept zu erarbeiten. Oft leiden vor allem Kinder und alte Menschen am meisten unter dem Fehlen eines solchen, wie auch jüngst die Debatte über eine zusätzliche Ampel in der Augsburger Straße gezeigt hat.“

Als linker Jugendverband ist den Jungkandidatinnen und -kandidaten vor allem auch der ökologische Aspekt wichtig: „Wir wollen in einer Stadt leben, die auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit setzt. Wenn wir durch die Thematisierung und der Forderung nach einem Radwegkonzept dazu beitragen können unsere Stadt ein bisschen grüner zu machen, freut uns das.“ Ihre „grüne Seele“ stellte die sozialistische Jugend bereits durch die Initiation der Montagsmahnwachen nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 unter Beweis. „Natürlich wird das nicht unser einziges Thema sein, da kommt noch mehr.“ erklärt Moritz Stefani, der, gerade 18 Jahre alt geworden, zum ersten Mal sowohl von seinem aktiven als auch von seinem passiven Wahlrecht Gebrauch machen wird und somit wohl der jüngste Kandidat bei den Kommunalwahlen sein dürfte.

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