Veranstaltung zu Kurdistan: Eindrücke aus Türkei, Irak und Syrien

Posted in TERMINE with tags on Mai 2, 2015 by solidweissenburg

unnamedAm Freitag, den 29. Mai um 19.00 Uhr findet in den Räumlichkeiten der Deutsch-Kurdischen Freundschaftsgesellschaft e.V., Gunzenhausener Str. 3, 91781 Weißenburg eine Vortragsveranstaltung zur Thematik Kurdistan statt. Der Mittlere Osten ist geprägt von Terror und Krieg. Jahrzehntelang litten auch Kurdinnen und Kurden unter kultureller wie politischer Unterdrückung. Doch ihr Kampf um Selbstbestimmung mündet nun in einem vorbildhaften demokratischen Aufbruch. Unter Einbezug aller Völker der Region werden selbstverwaltete Strukturen errichtet, um den Weg zum Frieden zu ebnen – ein nachhaltiges Beispiel auch für die westliche Welt. Der Referent des Abends ist Linksjugend Mitglied Fabian Rennig aus Baden-Württemberg. Er wird von einer Delegationsreise im April berichten und einen Überblick über die Geschichte, Kultur und Politik Kurdistans bieten. Auch Raum zur Diskussion ist gegeben. Für das leibliche Wohl sorgen im Anschluss an den Vortrag kurdische Spezialitäten. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Kurdisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft wird gebeten. Die Veranstaltung wurde initiiert durch [’solid] – die sozialistische Jugend Weißenburg

Berlinfahrt von Mittwoch, 27.Mai bis Samstag 30. Mai 2015 für Jugendliche

Posted in TERMINE with tags on März 26, 2015 by solidweissenburg

Du bist jung, links, kommst aus Bayern und hast Lust, das politische Berlin kennen zu lernen? pfeil

Dann komm mit zur Jugendfahrt, zu der Eva Bulling-Schröter (MdB) einlädt! Wir werden unter anderem eine antimilitaristische Stadtführung machen, den Bundestag und eine Ausstellung über die Zeit des Faschismus besuchen.

Treffpunkt ist um 07:30 Uhr am Hauptbahnhof Ingolstadt. Zusteigemöglichkeiten in Nürnberg, Erlangen, Bamberg und Lichtenfels. Wir kommen zurück am Samstag, den 30. Mai um 18:29 Uhr.

Die Kosten der Fahrt ab Ingolstadt übernimmt das Bundespresseamt, ebenso Übernachtung (in Zwei-Bett-Zimmern) und die Verpflegung. Für Eintritte und Trinkgelder verlangen wir ein Unkostenpauschale von 25 Euro.

Die Teilnahme am Programm ist verpflichtend, da sonst die Subventionierung des Bundespresseamtes wegfällt. Aufgrund einer Neuregelung des Bundespresseamtes dürfen wir nur noch Personen über 18 Jahre mitnehmen.

Anmeldung zur Berlinfahrt hier.

 

Kundgebung zum Antikriegstag am 1. September

Posted in AKTUELLES, TERMINE with tags on August 27, 2014 by solidweissenburg

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September rufen wir zusammen mit dgbantikriegstagweiteren Organisationen zu einer Kundgebung in Weißenburg auf.

1. September 2014 – 18.00 Uhr – Vor dem Gotischen Rathaus Weißenburg (Marktplatz)

Nachfolgend der von uns unterzeichnete Aufruf des DGB Kreisverbandes Weißenburg-Gunzenhausen:
Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite. Beide Jahrestage machen den diesjährigen Antikriegstag zu einem zentralen Tag der Erinnerung und des Mahnens. Auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert – während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen.
Soziale Gerechtigkeit ist Friedenspolitik
Erfolgreiche Friedenspolitik beginnt nicht erst am Runden Tisch. Erfolgreiche Friedenspolitik beginnt mit der Erkenntnis, dass Frieden ohne soziale Gerechtigkeit nicht zu haben ist. Demokratische Teilhabe, Bildung, gute Arbeit und soziale Sicherheit haben großen Einfluss darauf, politische und gesellschaftliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen. Darüber hinaus verfügen Demokratien über bewährte Mechanismen, Kontroversen aus der Mitte der Gesellschaft heraus zu lösen. Trotzdem werden politische, ethnische oder religiöse Konflikte Teil der globalen Realität bleiben – wie aktuell in verschiedenen Ländern des Nahen Ostens oder der Ukraine. Die internationale Staatengemeinschaft muss alle diplomatischen Anstrengungen unternehmen, die zur Entschärfung der Situation beitragen und die Waffen zum Schweigen bringen.
Humanitäre Flüchtlingspolitik ist Friedenspolitik
Kriege, Bürgerkriege, ethnische, politische und geschlechtsspezifische Verfolgung oder rassistische Diskriminierungen zwingen viele Millionen Menschen zur Flucht oder zum Verlassen ihrer Heimat. Vor allem die angrenzenden Regionen und Staaten tragen einen Großteil der damit verbundenen Lasten. Sie brauchen mehr Unterstützung von der Staatengemeinschaft. Die Länder der Europäischen Union müssen ihre Verantwortung beim Schutz von Flüchtlingen stärker wahrnehmen. Wer vor Krieg, Bürgerkrieg oder Verfolgung flieht, muss in Deutschland und der EU Aufnahme finden, individuell Asyl oder einen Schutzstatus beantragen können und in einem fairen Verfahren anerkannt werden. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Tausende von Flüchtlingen bei dem Versuch sterben, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die Rettung von Menschen in Seenot muss oberstes Gebot sein. Länder an den Außengrenzen der EU dürfen bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen nicht allein gelassen werden: Unhaltbare Zustände in den Flüchtlingslagern und Zurückweisungen sind die Folge. Wir brauchen ein EU-weites, gerechtes System zur Aufnahme und Anerkennung von Flüchtlingen.

Revolutionäre 1. Mai Demo in Nürnberg

Posted in TERMINE with tags on April 11, 2014 by solidweissenburg

| 11.30h | Bauerngasse Ecke 1mai2014Gostenhofer Hauptstr.

In Nürnberg steht der 1. Mai in diesem Jahr unter dem Motto “Krise ist unser Alltag im Kapitalismus – Unser Alltag ist Widerstand“. Im Anschluss an die revolutionäre 1. Mai Demo findet ab 14.00 Uhr das Internationalistische Strassenfest der autonomen Gruppen in Gostenhof statt.

Aufruf (HTML oder  PDF)

Linksjugend zum Ausgang der Stadtratswahlen in Weißenburg

Posted in Kommunalwahl 2014, NACHBERICHTE, PRESSE with tags , on März 21, 2014 by solidweissenburg

pfeilIn einer Pressemitteilung zeigt sich die Weißenburger Linksjugend mit dem Ergebnis der Liste DIE LINKE/ Piraten bei den Weißenburger Stadtratswahlen zufrieden. „Mit Erkan Dinar haben die Weißenburger WählerInnen einen langjährigen Streiter für soziale Gerechtigkeit in den Stadtrat gewählt,“ so Linksjugend Solid Sprecher Victor Rother. Die parteinahe Jugendorganisation der LINKEN begrüßt zudem den Umstand, dass mit Erkan Dinar, zum erste Mal ein Kommunalpolitiker mit Migrationshintergrund im zukünftigen Weißenburger Stadrat vertreten sein wird und ihr Spitzenkandidat Victor Rother das zweitbeste Ergebnis auf der Liste für sich verbuchen konnte.

Kundgebung: Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten!

Posted in AKTUELLES, TERMINE with tags , , on März 7, 2014 by solidweissenburg

Im Vorfeld des dritten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima veranstaltet das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Kundgebung am Montag, den 10. März um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Weißenburg: „Erneuerbare ANschalten – Atomkraft ABschalten – Fukushima WACHhalten! Gegen einen Weiterbetrieb des gefährlichsten Atomkraftwerks Deutschlands: Gundremmingen

Wir laden ein, ein Zeichen zu setzen, für eine dezentrale, nicht-fossile und nicht-atomare Stromproduktion. Menschen  und Umwelt müssen vor Atommüll und Strahlung geschützt werden. Wir müssen dafür sorgen, in unserem Einflussbereich unnötige CO2-Emissionen zu vermeiden und Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten aus fragwürdigen Quellen und großen Konzernen zu machen. Am Vorabend des Jahrestages des SuperGAUs von Fukushima tritt das Bündnis für Energiewende im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen dafür ein, dass der regionale Ausbau der Erneuerbaren Energien fortgesetzt werden kann und die planmäßige Abschaltung der vier bayrischen Atomkraftwerke Grafenrheinfeld, Gundremmingen B+C und Isar 2 erfolgt.

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Linksjugend fordert Straßenumbenennung zum 8.März

Posted in AKTUELLES, Kommunalwahl 2014, PRESSE with tags , , on März 4, 2014 by solidweissenburg

frauen_kampftag_logoWeißenburg – In einer Pressemitteilung kritisiert die Jugendorganisation der LINKEN, anlässlich des internationalen Weltfrauentages am 8. März, das fehlen weiblicher Straßennamen im Stadtbild und spricht sich dafür aus, den Weg zur Weißenburger Bösmühle, nach der im Jahr 1590 als vermeintliche Hexe verurteilten und hingerichteten Margarethe Seybold zu benennen. Auch die im Bau befindliche neue Mittelschule sollte, nach Ansicht der Linksjugend, künftig den Namen einer Frau tragen.

In der Tat sind Straßennamen in Weißenburg und seinen Ortsteilen eine Männerdomäne. Laut Straßenverkehrsbehörde sind von 292 Straßen 40 nach Männern und nur eine Straße nach einer Frau benannt. Es ist die Weißenburger Schriftstellerin Else Model. Die restlichen tragen Orts- oder Sachbezeichnungen. Die Geschichte der Margarethe Seybold erzählte unlängst die Weißenburger Nachtwächterin Ute Jäger, zusammen mit der Weißenburger Bühne, in einer Erlebnis-Theaterführung mit dem Titel „Die Bösmüllerin“. Auch Ute Jäger forderte am Ende des Stückes stets die Straßenumbenennung.

Margarethe Seybold, die gemeinhin Bösmüllerin genannt wurde, geriet im 16. Jahrhundert in die Mühlen der Hexenverfolgung. Die Mutter von elf Kindern war als Hebamme tätig und lebte mit ihrem Mann, der den Beruf des Müllers ausübte, in der Weißenburger Bösmühle, Ortsteil Hagenbuch. Nach ihrer Verhaftung im Juli 1590 legte sie schließlich unter der peinlichen Befragung eines Scharfrichters aus Nördlingen ein Geständnis ab. Daraufhin wurde sie zum Tod durch Strangulieren und anschließendem Verbrennen wegen teuflischer Hexerei verurteilt. Das Urteil wurde am 14. Dezember 1590 in Weißenburg vollstreckt. Mehr zur Person im Weißenburger Wugwiki.

„Nachdem wir die letzten Jahre nicht umhin konnten, die lokalen Aktivitäten zum Weltfrauentag zu kritisieren, wollen wir in diesem Jahr den 8. März zum Anlass nehmen, für die zu Unrecht verurteilte Bösmüllerin einehrenvolles Gedenken zu fordern.“ so Victor Rother und Anna Ulrich von Solid Weißenburg. Zusammen mit der Partei DIE LINKE wolle man im nächsten Stadtrat das Thema auf die Tagesordnung setzen. Die beiden StadtratskandidatInnen der Liste LINKE/ Piraten regen zudem an, die neue Mittelschule nach einer Frau zu benennen. „Wir könnten uns vorstellen, dass die Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit den Lehrkräften, ein Schulprojekt starten indem eine passende Namensgeberin gefunden wird.“ heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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