Aufmucken gegen Rechts 2017! Danke Weißenburg!

Posted in Uncategorized on Mai 23, 2017 by solidweissenburg

Aufmucken und Raven gegen Rechts – das war beim jüngsten Aufmucken gegen Rechts Konzert im Weißenburger Jugendzentrum angesagt.

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Dort heizte die Ingolstädter Punkrockband Slitch Fane, der Rapper Boykott und dem Headliner aus Österreich Irie Pathie. Bei der After-Show-Party gab es dann weitere Beats gegen Rechts – aufgelegt von DJ Freddus.

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Weißenburg: Was tun wenn’s brennt? – Tipps & Tricks zum Umgang mit Repression

Posted in TERMINE on Mai 23, 2017 by solidweissenburg

Was tun, wenn es brennt? Ruhe bewahren!

So lautet die Grundregel jedes Katastrophenplans und auch unsere, damit Deine Verhaftung/Dein Ermittlungsverfahren nicht zu einer Katastrophe wird.

Mit Festnahmen bei Demonstrationen und anderen Aktionen, mit Beschlagnahme von Flugblättern, Zeitungen usw., mit Hausdurchsuchungen, Strafbefehlen und Prozessen muss heute jede/r rechnen, die/der aktiv politisch tätig ist, gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpft, egal ob als AntifaschistIn, AKW-GegnerIn, AntimilitaristIn, KommunistIn oder AnarchistIn.

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Mit immer neuen Gesetzen wird selbst das Wenige, was der kapitalistische Staat an Meinungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Demonstrationsrecht gewährt, ständig eingeschränkt. Die staatliche Repression nimmt noch lange nicht deswegen ab, weil die Linke immer schwächer wird – im Gegenteil, weil die staatlichen Stellen mit wenig organisierter Gegenwehr rechnen (müssen), können sie sich Kriminalisierungsversuche erlauben, die in Zeiten starker Massenbewegungen nicht durchsetzbar wären. Ihre Einschüchterungsversuche und Kriminalisierungsstrategien greifen grundsätzlich nur in dem Maße, wie es uns nicht gelingt, unsere Vereinzelung aufzuheben und uns gemeinschaftlich zu organisieren.

Eine gute Voraussetzung, um die erste Grundregel im „Ernstfall“ wirklich beherzigen zu können, ist Vertrauen. Nicht in die göttliche Allmacht, des Schicksals Weg oder die Unzertrennlichkeit von Yin und Yang, sondern Vertrauen in Genossinnen und Genossen, die sich um einen kümmern, wenn mensch in der Scheiße sitzt!

Mit einem Vortrag wollen wir uns Tipps & Tricks zum Umgang mit Repression einholen.

Wann: 9. Juni 2017 um 19 Uhr

Wo: Kurdisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft e.V., Gunzenhausener Straße 3, 91781 Weißenburg in Bayern

Referenten werden Kurt Regenauer und ein weiterer Vertreter der Roten Hilfe, OG Nürnberg sein.

Veranstalter: Bildungsverein „Brecht(h)aus-Bibliothek“, Rote Hilfe e.V., Kurdisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft e.V., Kurt-Eisner-Verein e.V. (angefragt)

Kein Werben fürs Sterben in Weißenburg!

Posted in Uncategorized on Mai 10, 2017 by solidweissenburg

Die Big Band der Bundeswehr wird am 19. Mai 2017 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr nach Weißenburg kommen und ein Konzert geben.  Es werden 2000 Besucher erwartet. Als Festwirt wird Fritz Albrecht aus Suffersheim verpflichtet. Schirmherr des Konzerts ist Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (SPD).

Die Linksjugend solid Weißenburg protestiert entschieden gegen eine solche öffentliche Veranstaltung. Die Big Band der Bundeswehr kann sich mit noch so vielen Benefiz-Konzerten brüsten. Sie ist und bleibt die musikalische Begleitung von organisiertem Tod, von Krieg, Elend und Destabilisierung der Infrastruktur.

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Insbesondere Kinder und Jugendliche sind oftmals Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen. Sei es durch Tellerminen, durch Gewehrkugeln oder durch direkte Bombenangriffe. Viele Kinder sind durch Kriege zu Waisen geworden. Es ist zynisch, dass eine Organisation wie die Bundeswehr, die Leid und Elend mit verursacht – sich selbst als eine Art „ traditionsbewusste Wohlfahrtsorganisation“  darstellt und deren Verlust glorifiziert.

Welche Traditionspflege ist da konkret gemeint? Die Tradition der Reichswehr, die mitgeholfen hat, in der Weimarer Zeit auch Arbeiteraufstände brutal niederzuschlagen? Oder die Morde der Wehrmacht auch an der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg? Oder die militärischen Auslandseinsätze damals und heute? Diese Militarisierung des Alltags lassen wir nicht unkommentiert!

Die Kette der Kriege von NATO-Staaten wird immer länger – Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und zuletzt Mali, auch Syrien ist dazu zu rechnen, die Patriot-Raketen in der Türkei sind ein unheilvoller Schritt.

Die Bundesregierungen haben nacheinander mit einer beängstigenden Salamitaktik unser Land immer stärker militarisiert.  Deutschland ist der drittgrößte Waffenlieferant weltweit. Die rücksichtslosen Militärinterventionen zu Lasten des Sozialhaushaltes werden begleitet von einer wachsenden Militärpropaganda im Innern, sowohl zur Nachwuchsgewinnung, als auch um die Bevölkerung auf  weitere kriegerische Auslandseinsätze einzustimmen. Die Bundeswehr drängt sich in immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, in Bildungseinrichtungen (zum Beispiel in Schulen und Universitäten) wie Kommunen. Die Bundeswehr wird – im Widerspruch zum Grundgesetz – zu einer international einsetzbaren Interventionsarmee umgerüstet.

Die Militärausgaben haben einen alarmierenden Stand in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. Die Linksjugend solid Weißenburg, die in der Tradition der internationalen Friedensbewegung steht, setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Stadtgebietes von Weißenburg (und anderswo!) keine Werbeveranstaltung  mit einem militärischen Hintergrund durchgeführt wird, demnach weder Gelöbnisse von Bundeswehrsoldaten noch Auftritte von Militärmusikern.

Wir fordern Oberbürgermeister Schröppel auf, sich für eine friedliche Koexistenz mit allen Menschen, mit allen Völkern, symbolisch und faktisch einzusetzen und dementsprechend auch konkrete Zeichen des Friedens zu zeigen. Die Absage der geplanten Veranstaltung wäre ein solches konkretes Zeichen!

Hungern für rechtsstaatliche Prinzipien und Wahrung der universellen Menschenrechte

Posted in Uncategorized on Mai 2, 2017 by solidweissenburg

Weißenburg – „Schluß mit dem Massaker in Kurdistan. Wir verlangen die Einhaltung von rechtsstaatlichen Prinzipien und die Wahrung der universellen Menschenrechte“, liest Aligül Yildiz mit fester Stimme und begrüßt die anwesenden Aktivisten und Unterstützer.

Er ist der Co-Vorsitzende der Kurdisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft mit Sitz in Weißenburg. Hinter ihm sitzen mehrere Menschen auf dem Boden des Versammlungsraums in der Gunzenhausener Straße. Türken und Kurden, Aleviten und Sunniten. Vereint machen sie sich Sorgen wegen den anhaltenden Repressionen der türkischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung. Und sogar zwei deutsche Jugendliche der sozialistischen Linksjugend haben sich aus Solidarität einem dreitägigen Hungerstreik in der mittelfränkischen Provinz angeschlossen.

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Um ihrem Wunsch nach Demokratie und Frieden Nachdruck zu verleihen, sind die Frauen und Männer an diesem Freitag in einen Hungerstreik getreten. Drei Tage lang essen sie nichts und trinken nur das Nötigste. Sie wollen sich mit ihrer Aktion solidarisch zeigen mit dem seit dem 15. Februar andauernden Hungerstreik von mittlerweile 216 politischen Gefangenen in sechs türkischen Hochsicherheitsgefängnissen.

Der Protest richtet sich gegen die türkische Regierung. Sie töte im Südosten der Türkei beim Kampf gegen die kurdische Freiheitsbewegung auch Zivilisten, so der Vorwurf. An den Wänden des Vereins hängen die Farben von Kurdistan. Ein geografisches Gebiet auf den Staatsgebieten der Türkei, Irak, Syrien und dem Iran. „Hungerstreik – Freiheit für die politischen Gefangenen!“ steht auf den T-Shirts der Streikenden.

„Über 10.000 Mörder, Vergewaltiger und Diebe wurden durch eine Amnestie auf freien Fuß gesetzt. Ihre Plätze in den Gefängnissen wurden durch Demokraten und Oppositionelle, Journalisten sowie Bürgermeister und Abgeordnete eingenommen“, erklärt eine der streikenden Frauen, die lieber anonym bleiben möchte. Der Protest richtet sich nicht nur gegen den amtierenden türkischen Präsidenten Recep Erdogan, sondern auch gegen die Europäische Union. „Es wird zu wenig getan“, kritisiert Söysüren, arabischstämmige Co-Vorsitzende der Kurdisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft. Der Linken-Stadt- und Kreistag Erkan Dinar sitzt mit auf dem Boden und erklärt sich ausdrücklich solidarisch mit der Aktion.

Die Weißenburger sind mit ihrem Protest nicht allein. Am Wochenende haben Aktivisten in ganz Europa mit Hungerstreiks begonnen. Es gibt eine Art Livestream auf der vereinseigenen Seite.

Die Protestierenden wollen konkret die Verbesserung der Haftbedingungen, Beendigung der anhaltenden Festnahmen und Verhaftungen aufgrund von Meinungsäußerung und politischer Arbeit, Beendigung der militärischen und politischen Repressionen gegenüber der Bevölkerung, Beendigung der Isolationshaft gegenüber Abdullah Öcalan, dem politische Führer der kurdischen Freiheitsbewegung und eine sofortige Untersuchung aller Vorfälle durch das Europäische Komitee zur Verhinderung der Folter (CPT).

Das sei auch für Deutschland wichtig, betont Söysüren: „Wenn der Krieg weitergeführt wird, werden auch die Kurden nach Europa wandern.“ Sie warnt davor, dass die Zahl der Flüchtlinge dann noch einmal deutlich zunehmen werde.

Aufmucken gegen Rechts – Konzert im Jugendzentrum

Posted in Uncategorized on April 25, 2017 by solidweissenburg

Bereits zum 9. Mal findet am 13. Mai, ab 18.30 Uhr auf Initiative der Linksjugend Weißenburg das “Aufmucken gegen Rechts”- Konzert im Weißenburger Jugendzentrum statt. Mit vier Bands und einem DJ möchen die Jugendlichen ein musikalisches Zeichen gegen Rassismus und Faschismus setzen.

Wie auch in den letzten Jahren hat das Thema leider nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Die Aktivitäten der Rechtsradikalen im Landkreis reichen von Teilnahmen an Demonstrationen und Kundgebungen, über die Verteilung neonazistischer Flugblätter, dem Verkleben rechter Aufkleber, bis hin zur Verunglimpfung und Verhöhnung aktiver Antifaschist_innen im Internet und im realen Leben. Auch vor Bedrohung und Gewalt schrecken die Neonazis nicht zurück.

„Fast täglich greifen Rassisten in Deutschland Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen. Gleichzeitig wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Dagegen gilt es sich zu organisieren und die Bevölkerung aufzuklären.“, so die Initiatoren in einer Pressemitteilung.

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Mit Iriepathie, einer Reggeaband aus Österreich, konnte ein echter Headliner gewonnen werden. Weiterhin werden der Rapper Boykott und der deutsch-kurdische Rapper Celoviz aus Norddeutschland sowie die Punkrockband Slitch Fane aus Ingolstadt auftreten. Danach gibt es eine After-Show-Party unter dem Motto „Raven gegen Rechts“ mit dem Weißenburger DJ Freddus. Der Arbeiskreis „Teufelsküche“ wird vegane sowie vegetarische Gerichte anbieten.

„Der Freundeskreis Jugendzentrum stemmt sich mit Veranstaltungen, Aktionen und Bildungsarbeit gegen die neonazistischen und rassistischen Umtriebe in unserer Stadt. Mit seiner gelebten alternativen Jugendkultur machen sie es Nazis schwer, ihren rechten Lifestyle in die Öffentlichkeit zu tragen und rechte Strukturen vor Ort zu schaffen. Wir sind erfreut darüber mit dem Jugendzentrum seit 2005 diese Konzertreihe veranstalten zu dürfen“, so Julian Gallé, Sprecher der Linksjugend Weißenburg.

Das JuZ Weißenburg und die Linksjugend Weißenburg sind aktiver Partner des Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen. Dieses unterstützt ausdrücklich das Konzert. Die Karten sind im Vorverkauf für 11 Euro im Jugendzentrum zu erwerben. An der Abendkasse müssen 15 Euro bezahlt werden. Mehr Infos telefonisch unter 09141-72534.

Linksjugend fordert Parcour-Park

Posted in Uncategorized on April 3, 2017 by solidweissenburg

Weißenburg – In einer Pressemitteilung fordert die Jugendorganisation der LINKEN einen Parcour-Park für Weißenburg.

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Parkour bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und  kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.

Treppen und Wände aus Beton und Stahl, aber auch aus natürlichen Elementen wie einem begrünten Hügel und Trainingsgeräten, die die Charakteristiken eines Trimm-dich-Pfads aufweisen, so sollte ein Parkour-Park aussehen, damit nicht nur Parkourläufer, sondern auch Bürger und vor allem Kinder die Anlage nutzen können.

„Anders als im Fitnessstudio hat der Park keine Öffnungszeiten, keine monatlichen Kosten und steht jedem offen. In unserer Region findet sich jedoch leider keine Möglichkeit diese Sportart öffentlich auszuüben“, betont die Linksjugend, die sich vorstellen könnte, auf dem zu schaffenden Gelände Workshops und feste Trainingszeiten für Einsteiger und Fortgeschrittene des Parkours anzubieten.

„Die Vermittlung von Werten, Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, Steigerung des Selbstwertgefühls durch mehr Bewegungssicherheit, Förderung einer leistungs- und konkurrenzfreien Trainingsphilosophie und Aufzeigen von Problemlösestrategien durch das „Bewegungskonzept“ Parkour würden im Mittelpunkt des Anlagenangebots stehen“, so Julian Gallé, Sprecher der Linksjugend.

Um ihre Forderung zu unterstreichen hat die Linksjugend bereits eine Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Wei%C3%9Fenburg-braucht-einen-Parkour-Park-453077031702529/) eröffnet und sammelt bereits fleißig Liker. Außerdem wurde eine Online-Petition (https://www.openpetition.de/petition/online/weissenburg-braucht-einen-parkour-park) sowie eine Unterschriftensammlung gestartet. Rückfragen können gerne an parkour-park.weissenburg@web.de geschickt werden.

Linksjugend Weißenburg zur 2. „Zecken im Anzug“ – Motto-Kneiptour

Posted in Uncategorized on Februar 24, 2017 by solidweissenburg

Die Linksjugend solid Weißenburg hat am Freitag, den 3. Februar erneut eine „Zecken im Anzug“ – Motto-Kneiptour durchgeführt. Viele in Abendgarderobe gekleidet, zogen wir dabei von Kneipe zu Kneipe. Wir, dass waren an diesem Abend eine größere Gruppe von Leuten. Zeitweise über 20 Leute!

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Übrigens: Keiner von uns hat Herrn Dinar urinieren gesehen. Was jedoch von einigen gesehen wurde war, dass Herr Dinar in der ersten Kneipe von einem Mann nicht nur der Zugang verwehrt, sondern er auch körperlich zuerst bedrängt wurde. Durch das Dazwischengehen von Gästen war die Situation jedoch schnell geklärt. Weitere Aussagen werden wir bei der Polizei zu Protokoll geben.